• Nicht nur über die Ausbürgerung von Dr. Albert Sommer informierte die sächsischen Spar- und Girokassen dieses Verbandsrundschreiben. Das Schreiben liegt im Historischen Archiv der Erzgebirgssparkasse. Im Historischen Archiv des OSV sind die Rundschreiben der Jahre 1939 bis 1944 als Digitalisate vorhanden.

Der Fall Dr. Albert Sommer

Im Krisenjahr 1931 führte die Regierung Brüning die Reichsfluchtsteuer ein, um der Kapitalflucht ins Ausland entgegenzuwirken. Ein Viertel des Vermögens sollte abgetreten werden. Dies sollte abschreckend wirken. Um die Zahlung zu erzwingen, konnten die Finanzämter sogar Steckbriefe zur Ergreifung erlassen und das gesamte inländische Vermögen beschlagnahmen. Über diese Fälle konnten sich die Sparkassen unter anderem in der Deutschen Sparkassenzeitung informieren. Sie waren verpflichtet, das zuständige Finanzamt, das Vermögensbeschlagnahmen verfügte, über Forderungen und Ansprüche des Betreffenden zu informieren. Zahlungen an ihn durften nicht erfolgen.

Das NS-Regime nutzte die rechtlichen Regelungen aus der Weimarer Zeit, um zur Auswanderung gezwungene jüdische Bürgerinnen und Bürger zu berauben. Dies sollte dem Staat erhebliche Einnahmen verschaffen. Allein 841.569 Reichsmark Reichsfluchtsteuer plus Zinsen wollte man zum Beispiel von Dr. Albert Sommer erpressen. Er war der erste Sachse, auf dessen Fall 1933 in der Sparkassenzeitung hingewiesen wurde. Der in Dresden promovierte Chemiker hatte die Kaltasphalttechnik in Europa eingeführt und war Aufsichtsratsvorsitzender beziehungsweise Aufsichtsratsmitglied zahlreicher Bau- und Asphaltfirmen. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten hatte er Deutschland verlassen.

Da die Finanzbehörden ein erhebliches Interesse am Besitz des jüdischen Firmeninhabers hatten, versuchten sie ihn schließlich 1938 durch die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit gänzlich zu enteignen. Grundlage war ein 1933 erschaffenes Gesetz, das bald nicht mehr vorrangig gegen politische Emigranten, sondern zur finanziellen Judenverfolgung genutzt wurde. Es erfolgte eine Massenausbürgerung, die auf das Vermögen der Geflohenen abzielte. Juden, die zum Beispiel gegen Steuer- und Devisenrecht verstießen, um Vermögen ins Ausland zu retten, sollten konsequent ausgebürgert werden. Auch über Devisenvergehen informierte übrigens die Sparkassenzeitung.

Wie alle anderen Kreditinstitute, so hatten auch die kommunalen nachzuprüfen, ob sie Vermögen ausgebürgerter Menschen verwalteten. Dazu gab es in Sachsen von 1937 bis 1939 Verbandsrundschreiben mit Namenslisten. Ab 1939 wurden die umfangreichen Namensverzeichnise der Gestapo den Mitgliedsinstituten per Umlauf zur Verfügung gestellt. Konten mussten sofort gesperrt und gemeldet werden. Für die Durchführung der Beschlagnahme war dann die Ausbürgerungsabteilung beim Finanzamt Moabit-West in Berlin zuständig. Deren Unterlagen befinden sich heute im Berliner Landesarchiv. Auch eine Akte zum Fall des Dresdeners Dr. Albert Sommer ist erhalten und wurde von mir eingesehen.

Er hatte das Glück, in der Schweiz Zuflucht gefunden zu haben. Dort lebte er bis 1968. Die noch im Deutschen Reich wohnhaften Juden, die während des Zweiten Weltkriegs in die Todeslager im Osten deportiert wurden, verloren in dem Augenblick, in dem sie die Landesgrenze überquerten, automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit. Zugleich waren sie kollektiv enteignet. Auch dafür hatten die Nationalsozialisten rechtliche Voraussetzungen geschaffen, durch eine Verordnung zum Reichsbürgergesetz 1941. Wie zum Beispiel die sächsischen Spar- und Girokassen infolge mit dem jüdischen Besitz zu verfahren hatten, wird in einem anderen Blogbeitrag beleuchtet.

  • Die Währungsreform 1948 bedeutete für einen Kunden der Kreissparkasse Löbau die Umstellung des Sparbuchs von Reichsmark auf Deutsche Mark. 100 Mark wurden 1 zu 1 übertragen. Vom Mehrbetrag verblieben 20 Prozent. : © Historisches Archiv des OSV

Die Währungsreform vor 70 Jahren

Zum 21. Juni 1948 war gemäß einem Währungsgesetz der drei Westalliierten in ihren Besatzungszonen die Deutsche-Mark-Währung gültig. Die Sowjets zogen nach. Ihre Militärverwaltung befahl, dass ab 24. Juni in der Ostzone und in ganz Berlin mit Spezialkupons versehene alte Reichsmark- und Rentenmarkscheine Zahlungsmittel wurden. Man beanspruchte tatsächlich die Währungshoheit auch über die Sektoren der Franzosen, Briten und Amerikaner, da ja Berlin wirtschaftlich einen Teil der sowjetischen Besatzungszone darstelle. Die Reaktion der Gegner im „kalten Krieg“ folgte. Die Anordnung wurde für Westberlin ungültig erklärt und auch hier zum 25. Juni 1948 die DM eingeführt. Als alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel galt sie jedoch erst ab dem 20. März 1949. Es gab also während der Berlin-Blockade der Sowjets ein Nebeneinander.

Dabei hatten die Währungen sogar eine fast gleiche Bezeichnung. Nach einem Geldumtausch zwischen dem 24. und 28. Juni 1948 in „Kuponmark“ erfolgte einen Monat später ein weiterer in Deutsche Mark der Deutschen Notenbank. In den Tagen vom 25. bis 28. Juli wurde das provisorische Papiergeld durch frisch gedrucktes ersetzt. Weil die Zahlungsmittel relativ zeitnah bereitstanden, lässt sich vermuten, dass die Sowjets den Auftrag zur Herstellung bereits vor der westlichen Währungsreform erteilt hatten. In dem Zusammenhang soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass bereits im Herbst 1947 DM-Scheine in den USA gedruckt wurden.

Wie im Westen, so war auch im Osten Deutschlands zur Identifizierung die Lebensmittelkarte vorzulegen, wenn man im Sommer 1948 Geld umtauschen wollte. Es gab aber Unterschiede bei den Tauschrelationen. So war im Ergebnis die Menge an Bar- und Buchgeld im sowjetisch besetzten Teil des Landes verhältnismäßig hoch. Staatliche Einrichtungen und Unternehmen wurden bei der Währungsreform bevorteilt. Was den „volkseigenen“ Sektor betraf, war man bei der Umwertung großzügig. Parteikonten wurden übrigens 1 zu 1 umgestellt. Aber wie erging es zum Beispiel dem Kleinsparer?

Sein Guthaben, das bis Kriegsende entstanden war, hatte die sowjetische Militäradministration bereits im Sommer 1945 „eingefroren“. Ein Auszahlungsbefehl gab im März 1946 als Unterstützungsleistung für Sparer mit kleineren Guthaben 300 Reichsmark frei. Durch die Währungsreform 1948 wurde das Altguthaben dann auf zehn Prozent abgewertet und in eine Zwangsanleihe umgewandelt. Für Spareinlagen, die nach dem 8. Mai 1945 entstanden waren, gab es gestaffelte Umtauschverhältnisse. Lediglich die ersten 100 Reichsmark wurden 1 zu 1 umgeschrieben. Bei Einlagen über 3.000 RM war der rechtmäßige Erwerb nachzuweisen.

Und wie verhielt es sich mit dem Bargeld? Auch wer im Juni 1948 mehr als 5.000 Reichsmark zur Sparkasse brachte, galt als verdächtig. Jeder Mensch bekam damals als Kopfquote 70 RM im Verhältnis 1 zu 1 in „Kuponmark“ umgetauscht. Größere Barbestände wurden abgewertet. Beim Umtausch einen Monat später erhielt man dann nur 70 Deutsche Mark der Deutschen Notenbank, weil noch nicht genügend neue Geldscheine vorhanden waren. Größere Beträge wurden auf dem Sparbuch gutgeschrieben und waren ab Mitte August 1945 freigegeben.

Die Währungsreform war für die Sparkassen eine große Herausforderung. Überliefert ist, dass in der ersten Phase allein bei den sächsischen Instituten an fast 2.000 Schaltern auf 2,15 Millionen Lebensmittelkarten 865 Millionen Mark Altgeld eingereicht wurden. Die Schalter waren mindestens zehn Stunden am Tag offen zu halten. In der zweiten Phase tauschten die Sparkassen in Sachsen schließlich auf 2,7 Millionen Lebensmittelkarten mehr als 293 Millionen „Kuponmark“ in neues Geld um. Über 10.000 Arbeitskräfte waren vor 70 Jahren mit der Währungsreform beschäftigt.

  • Im Gespräch über mögliche Ausleihobjekte: Robert Muschalla, Kurator der Sparausstellung im DHM, und Horst Möckel, Mitarbeiter des historischen Archivs der Erzgebirgssparkasse. : © Historisches Archiv des OSV

  • Ein "Museum zum Anfassen" beherbergt die Erzgebirgssparkasse in Schwarzenberg. : © Historisches Archiv des OSV

Erzgebirgssparkasse größter Leihgeber für Berliner-Ausstellung im DHM

In Vorbereitung des 200-jährigen Jubiläums der Berliner Sparkasse waren bereits im Dezember 2016 Vertreter der Berliner Sparkasse und des Deutschen Historischen Museums (DHM) Berlin im historischen Archiv der Erzgebirgssparkasse zu Gast.

Das DHM plante in Zusammenarbeit mit der Berliner Sparkasse eine Ausstellung zum Thema „Sparen“. Der Archivar der Berliner Sparkasse, Klaus-Dieter Marten, und Kurator, Robert Muschalla vom DHM Berlin, waren auf der Suche nach historischen Ausstellungsstücken und auf Empfehlung und in Begleitung des Leiters des Sparkassenhistorischen Dokumentationszentrums des DSGV, Dr. Thorsten Wehber, sowie der Referentin des OSV-Archivs, Britta Weschke, schließlich bei uns in Schwarzenberg gelandet.

Insbesondere durch den Zweiten Weltkrieg und die deutsche Teilung sind viele historische Dokumente und Exponate der Berliner Sparkasse entweder zerstört oder verloren gegangen.

Horst Möckel, Archivar und freier Mitarbeiter des historischen Archivs, und Jens Uhle vom Vorstandsstab der Erzgebirgssparkasse tauchten tief in die Spar-Geschichte ein und stellten für das Jubiläumsprojekt der Berliner eine Vorauswahl zusammen.

Im Oktober 2017 reisten dann die Projektassistentin, Dr. Lydia Rosía Dorn, und der Ausstellungsleiter, Robert Muschalla, vom DHM in Schwarzenberg an, um gemeinsam mit Horst Möckel und Jens Uhle die Fundstücke zu begutachten. Das historische Archiv der Erzgebirgssparkasse umfasst einen geschätzten Bestand von über 1200 lfd. Aktenmetern – wovon mittlerweile 770 lfd. Aktenmeter erfasst sind. Natürlich wurden auch Objekte für das Ausstellungsprojekt gefunden, erfasst und schließlich als Leihgabe für das DHM Berlin bereitgestellt.

Mit Abschluss der Vorbereitungen wurde uns vom DHM attestiert, dass die Erzgebirgssparkasse größter Leihgeber dieser Ausstellung ist. Darauf sind wir natürlich stolz und freuen uns sehr den „Berlinern“ geholfen zu haben.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Sparneigung der Deutschen. Warum stellt die Mehrheit der Menschen das Sparen auch in Zeiten historisch niedriger Zinsen nicht in Frage? Dem will die Ausstellung „Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend“ auf den Grund gehen, welche vom 23. März bis 26. August 2018 in den Sonderausstellungshallen des Deutschen Historischen Museums in Berlin zu sehen ist.

Wir gratulieren der Berliner Sparkasse zum 200. Geburtstag und wünschen viel Erfolg für alle geplanten Events und Aktivitäten zum Jubiläum sowie der Ausstellung im DHM einen guten Verlauf und viele interessierte Besucher.

Jens Uhle
Kommunikation
Bereich Vorstandsstab
Erzgebirgssparkasse

 

  • Banknoten und Münzen : © Historisches Archiv des OSV

  • Banknoten und Münzen : © Historisches Archiv des OSV

  • Banknoten und Münzen : © Historisches Archiv des OSV

„Was mich interessiert ist Geld.“ – neu aufgelegt

Vor 15 Jahren startete unsere erste Wanderausstellung rund ums liebe Geld. Der Titel, Was mich interessiert ist Geld, gewählt nach einer Aussage des Künstlers Salvador Dali, war Programm. Denn beleuchtet wurde nicht nur die Geschichte des Geldes. Vielmehr ging es darum, so viele Facetten wie möglich vorzustellen. Die Besucher der Ausstellung konnten sich davon überzeugen, dass das Phänomen Geld in seiner Vielfalt kaum zu übertreffen ist. Sei es nun in der Politik, in der Wirtschaft, in Kunst, Philosophie, Psychologie, Literatur, Sprache, Werbung – Geld fasziniert, wird thematisiert, spielt eine Rolle und ist einfach überall und stets präsent.

Inzwischen wird die Ausstellung, die über viele Jahre in unseren Mitgliedssparkassen erfolgreich gezeigt wurde, in der Presse ein positives Feedback fand und die zahlreiche Schülergruppen im Rahmen ihres Unterrichts besuchten, überarbeitet. Sie erhält nicht nur „ein neues Kleid“, sondern wird auch die Neuentwicklungen der letzten Zeit berücksichtigen. Denken Sie nur an Bitcoin, die inzwischen in aller Munde sind.

Mit „Kaurischnecke, Silbermünze, Geldkarte – Die Geschichte des Geldes“ und damit dem ersten Teil der neuen Ausstellung starten wir im Juni 2018 in der Sparkasse Mittelsachsen in Freiberg. Die Stadt feiert in diesem Jahr die lange und erfolgreiche Tradition des Silberabbaus in der Region, die vor 850 Jahren mit einem Aufsehen erregenden Fund begann. Die Sparkasse wird das Jubiläum begleiten mit einer Schau, die unter anderem auch Objekte aus unseren Archivbeständen vorstellt.

Was Sie erwartet? Nun, auf jeden Fall ein Einblick in die spannende Geschichte des Geldes, die nicht nur aus Banknoten und Münzen besteht.

  • "Ersatztaler" zu 3 Mark wurden unter anderem in Muldenhütten bei Freiberg geprägt. Für den sächsischen Herkunftsort steht der Kennbuchstabe E. : © Historisches Archiv des OSV

Ein Silberstück Währungsgeschichte – Der „Ersatztaler“

1871 wurde mit dem Deutschen Reich ein einheitlicher Nationalstaat gegründet und die Vereinheitlichung der deutschen Münz- und Währungssysteme in die Wege geleitet. Ein Reichsgesetz legte die Einteilung der neuen Rechnungseinheit Mark in 100 Pfennige fest und bestimmte die Prägung erster Reichsgoldmünzen zu 10 und 20 Mark. Für das gesamte Reichsgebiet waren diese Goldstücke Zahlungsmittel. Die Einziehung der bisher gebräuchlichen Ländermünzen wurde aber 1871 lediglich angekündigt. So gab es erst einmal eine Doppelwährung.

Erst 1873 wurde das Währungssystem endgültig gesetzlich festgelegt. An die Stelle der Landeswährungen trat die Reichsgoldwährung. Die Prägung von goldenen 5-Markstücken wurde beschlossen. Reichsmünzen aus Silber waren fortan 20- und 50-Pfennig sowie 1-, 2- und 5-Mark. Die Münzen des Deutschen Reichs erhielten eine einheitliche Gestaltung. So hatten zum Beispiel Geldstücke von 2 Mark aufwärts auf der einen Seite ein Bild des Landesherrn oder das Wappen einer der drei freien Hansestädte. Da es noch zu wenig Reichsmünzen zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs  gab, waren vorläufig unter anderem noch alte Taler zum Wert von 3 Mark gültig.

Fast sämtliche deutsche Länder führten zum Jahresbeginn 1875 das neue Reichswährungssystem ein. Dies hieß aber nicht, dass ihre alten Taler aus 16,7 Gramm Silber nun ungültig waren. Bis 1907 waren sie gesetzliche Zahlungsmittel und konnten inoffiziell sogar noch bis 1910 eingetauscht werden. Weil die Menschen an ihrer Währung hingen, wurde 1908 sogar die Prägung von 3-Markstücken aus 15 Gramm Silber als „Ersatz“ beschlossen. Umgangssprachlich avancierten diese Münzen dann zu „Talern“. 1920 verordnete das Reich schließlich die Außerkurssetzung der Silbermünzen. Diese wurden aber von der Bevölkerung in der Zeit der Inflation nicht etwa gegen Papiergeld eingetauscht, sondern gehortet.

  • Vorder- und Rückseite eines Notgeldscheines der Stadt Kahla, das im November 1921 herausgegeben wurde. Notgeld wurde vom Staat o. a. öffentlich-rechtlichen Institutionen in Krisenzeiten, wie z. B. der Inflation, zur Überbrückung des Zahlungsmittelmangels ausgereicht. Am bekanntesten ist in Deutschland die Notgeld-Epoche zwischen 1914 und 1923, in der mehr als 100.000 unterschiedliche Geldscheine kursierten. : © Historisches Archiv des OSV

Wissenswertes zum Weihnachtsfest

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Der 25. Dezember gilt seit 336 n. Chr. als kirchlicher Feiertag. An diesem Tag wurde bis dahin in Rom die Wintersonnenwende als heidnisches Staatsfest des unbesiegten Sonnengottes begangen. Nun gab es die Geburtsfeier Jesu, mit dem für
Gläubige das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, in die Welt gekommen war.

Erst seit dem Mittelalter gibt es die Bezeichnung Weihnachten und mit Martin Luther wurde ein Familienfest mit Geschenken daraus. Zu den bekanntesten Bräuchen gehören seitdem das Aufstellen der Krippe und das Schmücken des Christbaumes. Sein Grün steht für das Leben, Fruchtbarkeit und Gesundheit. Die Vorbereitungen auf Weihnachten beginnen seit der Neuzeit bereits am Vorabend, dem Heiligabend, u. a. mit dem Erzählen der Weihnachtsgeschichte.

Am häufigsten wird der Text des Evangelisten Lukas bei Gottesdiensten und Weihnachtsfeiern im christlichen Kulturraum vorgelesen oder nachgespielt.

Wie auch immer Sie, liebe Leserinnen und Leser, die nächsten Tage verbringen, wir wünschen Ihnen allen eine wunderschöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben & einen guten Start ins Jahr 2018!

Claudia Wöhnl, Britta Weschke & Thomas Einert