• Mit ihrer sparkassenhistorischen Ausstellung beteiligte sich die Erzgebirgssparkasse an der Museumsnacht des Städtebundes Silberberg. : © Erzgebirgssparkasse

  • Im Eingangsbereich stimmten historische Dokumente auf das Thema Geldgeschichte ein. : © Erzgebirgssparkasse

  • Kassenhaube mit einer Billion Mark von 1923 : © Erzgebirgssparkasse

  • Geschichte zum Anfassen: ein funktionsfähiger Sparautomat : © Erzgebirgssparkasse

  • Ein weiteres Highlight in der Schau ist ein Fernschreiber aus DDR-Zeiten, rechts im Bild. : © Erzgebirgssparkasse

  • Historische Sparkassenwerbefilme konnten die großen und kleinen Besucher im Vortragsraum anschauen. : © Erzgebirgssparkasse

Erzgebirgssparkasse öffnet sparkassenhistorische Ausstellung zur Museumsnacht des Städtebundes Silberberg

Am 02.10.2017 fand die Museumsnacht des Städtebundes Silberberg statt. Die Städte Aue, Bad Schlema, Lauter-Bernsbach, Lößnitz, Schneeberg und Schwarzenberg öffneten an diesem Tag bzw. in dieser Nacht ihre rund 30 Museen von jeweils 18:00 bis 24:00 Uhr für interessierte Besucher kostenlos. Bereits zum dritten Mal war auch die Erzgebirgssparkasse mit ihrer sparkassenhistorischen Ausstellung in der Grünhainer Straße in Schwarzenberg mit von der Partie. Die zahlreichen Nachtschwärmer wurden im Eingangsbereich mit einer kleinen Sonderausstellung „Am Tage als die D-Mark kam“ begrüßt und so auf das Thema „Geldgeschichte“ eingestimmt.

Die Erzgebirgssparkasse feierte im August ihr 177 jähriges Bestehen. Die sparkassenhistorische Ausstellung führt die Besucher chronologisch durch die verschiedenen Epochen der Sparkassengeschichte des heutigen Erzgebirgskreises. Von der Gründungsurkunde von 1840, schweren Kassenbüchern, diversen Büromaschinen und -materialen gibt es viel zu staunen. „Dabei ist uns wichtig, dass wir eine Ausstellung zum Anfassen bieten. Besucher können sich bei uns gern ausprobieren und zum Beispiel auch mit einer alten Schreibmaschine oder einem Federhalter selbst schreiben“, sagt Horst Möckel, Archivar und freier Mitarbeiter der Erzgebirgssparkasse. Neben verschiedenen Bürostempeln und Rechenmaschinen ist im nachgestalteten Schalterraum der 20er Jahre auch eine alte Kassenhaube zu sehen, welche mit 1 Billion Reichsmark gefüllt ist. Am Ende der Inflation im Jahre 1923 war diese Menge an Geldscheinen nur noch 1 Rentenmark wert. „Mit dieser Darstellung ist die Inflation erst richtig zu begreifen“, war von vielen Besuchern zu hören.

Die besonderen Highlights waren der funktionsfähige Sparautomat aus den 30er Jahren und ein Fernschreiber aus DDR-Zeiten, welcher nur in den größten Sparkassen-Hauptstellen zum Einsatz kam. Dem jüngeren Publikum hatten es aber auch die alten Filme der Sparkassenwerbung angetan, welche im separaten Vortragsraum in Dauerschleife liefen. Alles in allem ein voller Erfolg. Da die historische Ausstellung in der Regel nur nach Voranmeldung besichtigt werden kann, werden wir anlässlich des Weltspartages am 30.10. unsere Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des BeratungsCenters Schwarzenberg von 08.30 bis 12:30 Uhr erneut öffnen und freuen uns bereits jetzt auf weitere Besucher.

Jens Uhle
Kommunikation
Bereich Vorstandsstab
Erzgebirgssparkasse

  • Nach erfolgreich bestandenem Faktencheck zur Geschichte des Giroverkehrs erhielt die Besucherin (re.) unseres Messestandes eine Bestätigung auf der Teilnehmerkarte. Damit konnte sie dann an einer Tombola teilnehmen. Die Archivmitarbeiterin freut`s. : © Historisches Archiv des OSV

  • Ganz schön knifflig unser Richtig-oder-falsch?-Spiel. Aus zehn Fakten zur Geschichte des Giroverkehrs galt es die fünf richtigen herauszufinden. : © Historisches Archiv des OSV

„Da kommt was auf Sie zu.“

Und es kam auch: Auf dem gestrigen 38. Vertriebsring wurde den Sparkassenmitarbeitern unseres Verbandes wieder eine Menge geboten. Ein Tag voller inspirierender Vorträge, verschiedener Themen-Foren, Austausch und Diskussionen. Viel Input also für die Sparkässler.

Dreimal im Jahr lädt der Ostdeutsche Sparkassenverband die Vertriebsvorstände, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Marketing und der Vertriebssteuerung sowie Firmenkunden-, Online-, Karten- und paydirekt-Verantwortliche der Sparkassen zur Vorstellung des aktuellen Vertriebs- und Kommunikationskonzeptes ein.

Ein Themenschwerpunkt bildete diesmal das Girokonto. Und damit kommen wir ins Spiel. Als Historisches Archiv des Verbandes begleiten wir seit mehr als zwei Jahren die Vertriebsringe mit einem Messestand. Dabei richten wir unsere Angebote in Sachen History Marketing und Communication an den Themen der Veranstaltung aus. Unter Einbeziehung unserer Archivalien entwickeln wir jeweils ein kurzweiliges Spiel, um Sparkassengeschichte für die verschiedensten Nutzergruppen (Kunden, Mitarbeiter, Azubis usw.) interessant zu gestalten. Aber nicht nur das – es geht uns vor allem darum, die Möglichkeiten und Chancen bei einem kontinuierlichen Einsatz von Sparkassengeschichte aufzuzeigen – und wie wir dabei unsere Häuser unterstützen können.

Diesmal also das Girokonto. „Richtig oder falsch?“ war hier die Frage. Wir hatten 10 Fakten zur Geschichte des Giroverkehrs zusammengestellt, von denen jedoch nur die Hälfte richtig war. Angefangen mit der Wortherkunft von „giro“ bis zur Entwicklung des Spargiro-Logos. Da hatten die Besucher unseres Standes so manche harte Nuss zu knacken.

Das Spiel wird auf jeden Fall wieder zum Einsatz kommen. Am ehesten bei unseren nächsten Azubi-Veranstaltungen zur Sparkassen- und Verbandsgeschichte. Für den kommenden Vertriebsring im November lassen wir uns wieder etwas Neues einfallen.

  • So bunt und vielfältig wie das zur Tagung entstandene Schaubild war das Programm am 30. und 31. Mai 2017. : © www.annelehmann.de (Bildausschnitt)

  • An unserem Messestand konnten einige Spiele ausprobiert werden. Wir bringen Sparkassengeschichte unterhaltsam an den Mann und an die Frau, das Kind in der Schule oder den langjährigen - oder neuen - Kunden und Mitarbeiter. Wir bieten Interessantes für jede Zielgruppe. Sprechen Sie uns an. : © Historisches Archiv des OSV

Sparkassen-Azubis aufgepasst!

Während der aktuellen Jahrestagung Ausbildung 2017 an der Nord-Ostdeutschen Sparkassenakademie in Potsdam ging es an unserem Messestand gleich früh morgens hoch her. Es wurde gespielt, beraten und es wurden neue Kontakte geknüpft. Vielen der angereisten Ausbildungsverantwortlichen der Sparkassen konnten wir, vom Historischen Archiv des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, neue Impulse für die Lehre geben.

Unser Angebot beginnt mit den klassischen Vorträgen und Schulungen in Sachen allgemeine und regionale Sparkassengeschichte. Jedes Institut kann sich sicher sein, dass bei unseren Veranstaltungen die Geschichte des eigenen Hauses eine besondere Rolle spielt. Dafür sorgt vor allem unser Historiker, Thomas Einert, indem er in vielen Archiven und Bibliotheken recherchiert, wenn unsere Bestände nicht ausreichen.

Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren zahlreiche Spiele entwickelt, mit denen wir Jung und nicht mehr ganz so Jung an Sparkassengeschichte heranführen und begeistern. Denn nur passives Zuhören macht keinem Spaß. So haben wir z. B. ein Memory-Spiel mit alten neuen Werbeplakaten und den verschiedensten Slogans, ein Stempel- bzw. Klebespiel mit allen Sparkassenlogos seit 1924 und quizzen kann man mit uns auch.

Die Spiele sind bereits auf zahlreichen Veranstaltungen getestet und für gut befunden worden. Auch einige Sparkassen-Azubis aus unserem Verbandsgebiet waren darunter.

Also, Azubis – keine Angst vor Geschichte! Es ist gut zu wissen, seit wann und warum es Eure Sparkasse eigentlich gibt, woher das bekannt S stammt oder mit welchem Geld vor dem Euro so bezahlt wurde.

  • Historische Postkarten und weitere Fotos von zahlreichen Sparkassengeschäftsstellen standen zur Auswahl. Es galt, das passende Jahrzehnt dem Bild zuzuordnen. Alle Mitspieler fanden richtige Lösung. : © Historisches Archiv des OSV

  • Die Vorbereitungen am Messestand des Archivs sind in vollem Gange. Gleich geht's los und die ersten Veranstaltungsteilnehmer kommen ... : © Historisches Archiv des OSV

  • Mit Spaß am Spiel stellten sich die Sparkassenmitarbeiter der Herausforderung, Fotos des vergangenen Jahrhunderts in die richtige Zeit einzuordnen. : © Historisches Archiv des OSV

Schätzen Sie mal! Wie alt sind diese Fotos?

Das war die Aufgabe, die wir gestern vielen Kollegen unserer Verbandssparkassen stellten. Anlass war der 36. Vertriebsring im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam. Dort kommen dreimal jährlich die Vertriebsmitarbeiter der ostdeutschen und schleswig-holsteinischen Sparkassen zusammen, um sich über neue Vertriebs- und Kommunikationskonzepte zu informieren.

Wir vom Historischen Archiv des OSV konnten nun bereits zum siebten Mal an unserem Messestand Sparkassengeschichte und -geschichten präsentieren. Sparkassengeschichte zum Anfassen, Inspirieren und Integrieren. Zum Anfassen – weil wir jedes Mal historische Objekte aus unserem Archiv ausstellen und erklären. Zum Inspirieren – da wir allen Kollegen, die an unseren Stand kommen, eine kleine Zeitreise anbieten und Möglichkeiten für History Marketing bzw. History Communication in Sparkassen aufzeigen. Last but not least stellen wir auch immer bereits vom Historischen Archiv umgesetzte Projekte vor, die den wertvollen Einsatz von Sparkassengeschichte(n) belegen.

Dieses Mal lag unser Fokus auf historischem Fotomaterial und dessen vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten. In unserem Archiv lagern über 500 Ansichtskarten mit Sparkassengebäuden, von Wiek auf Rügen bis Klingenthal im Vogtland. Viele der Karten sind über 100 Jahre alt.

Hinzu kommt ein großer Fotobestand von mehr als 5.000 Bildern. Auch hier ist die Bandbreite sowohl geografisch als auch zeitlich enorm. Gern stellen wir unseren 45 Mitgliedssparkassen historisches Bildmaterial zur Verfügung.

Sie planen ein Event zum Jubiläum, möchten einen Sparkassenkalender herausgeben oder Ihre Geschäftstellen mit historischen Fotos verschönern? Melden Sie sich. Wir helfen gern weiter.

  • Mit ihrer Begleiterin Juliane Wiese (links) waren Auszubildende der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin am Mittwoch im OSV zu Gast. : © Historisches Archiv des OSV

  • Dass Sparkassenbücher vor ihrer Vereinheitlichung nicht nur unterschiedlich farbig waren, sondern auch verschiedene Bezeichnungen führten, erfuhren Auszubildende gestern. : © Historisches Archiv des OSV

  • Natürlich war auch der Tisch bei der Abendveranstaltung am Donnerstag wieder reich "gedeckt". : © Historisches Archiv des OSV

Immer ein buntes Programm für die Auszubildenden der Sparkassen

Auszubildende von vier Sparkassen konnte ich in dieser Woche bei zwei Veranstaltungen, in der Verbandsgeschäftsstelle in Berlin und am NOSA-Standort Potsdam, begrüßen. Sie wurden nicht nur mit ihrem Verband und der Sparkassengeschichte bekannt gemacht. Auf dem Plan stand neben der Historie der Sparkassen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz sowie der Sparkassen Muldental und Oberlausitz-Niederschlesien natürlich auch die Entwicklung der Marke.

Den Gästen aus Brandenburg und aus dem Freistaat Sachsen wurde unter anderem vermittelt, wann der bekannte Claim „Wenn’s um Geld geht – Sparkasse“ entstand (1963) und seit wann unser Logo eigentlich sparkassenrot ist (1972). Mit großem Interesse wurde auch aufgenommen, was der Punkt über dem S eigentlich bedeutet. Wissen Sie es auch?

Dann erfolgte die Übung des Erlernten. Das bewährte Logo-Klebe-Spiel kam zum Einsatz und diverse Werbefilme. Diese konnten anhand der darin abgebildeten Logos und des Slogans zeitlich eingeordnet werden. Daneben halfen sicherlich auch Hinweise, wenn zum Beispiel eine typische 80er-Jahre-Frisur zu sehen war oder 90er-Jahre-Techno im Spot erklang.

Wenngleich dieser Teil meiner Bildungsarbeit schon standardisiert ist, so erfordert das Eingehen auf die einzelnen Sparkassen doch einige Vorarbeit. Zu feststehenden Themen und Epochen müssen jeweils passende Abbildungen gefunden werden. Objekte aus unserem Archiv werden nicht nur im Original gezeigt. Digitalisierung und Bildbearbeitung nehmen einen großen Teil der Vorbereitungszeit ein. So bekommen die Auszubildenden stets eine visuell ansprechende Präsentation geboten.

  • © Historisches Archiv des OSV

Historisches zum „Begreifen“ …

… bekommen heute Abend, natürlich in Schutzhüllen verpackt, Auszubildende von fünf Sparkassen nach dem Abendessen serviert. Der Nachwuchs der Sparkasse Barnim, der Sparkasse Uecker-Randow, der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, der Kreissparkasse Börde sowie der Sparkasse Mansfeld-Südharz ist am NOSA-Standort Potsdam zu Gast. Im Rahmen einer Abendveranstaltung wird er von mir mit der Sparkassengeschichte vertraut gemacht.

Die uralte Sparkassenidee und ihre Verwirklichung in Deutschland werden Thema sein. Auf über 200 Jahre deutsche Sparkassengeschichte wird zurückgeblickt. Dabei kommt die Historie der benannten Institute nicht zu kurz. Denn es gilt, das Interesse am und die Verbundenheit mit dem eigenen Unternehmen zu stärken. So wird zum Beispiel gezeigt, wie weit die Traditionslinien vor Ort zurückreichen. Was die Sparkassen schon alles erlebt haben, wird sicher überraschen.

Vielfältiges Bild- und, schon angesprochen, historisches Objektmaterial aus unserem Archivbestand kommt nachher zum Einsatz. Und weil auch die Entwicklung der Marke Sparkasse und die Reklame besprochen werden, bietet sich die Vorführung von Werbefilmen aus verschiedenen Zeiten an. Aber dies ist heute nur ein Mittel, um den Auszubildenden Geschichte unterhaltsam zu vermitteln. Ich freue mich auf meine Gäste.