Werbung vor 100 Jahren
Nach der verheerenden Inflation in der Weimarer Republik engagierten sich die Sparkassen vielfältig, um das Einlagengeschäft wieder aufzubauen. Vertrauensbildende Maßnahmen waren angesagt. Die Menschen sollten zum Sparen mit der neuen und stabilen Währung Reichsmark bewegt werden. Es fanden unterschiedliche Aktionen statt. So wurden etwa verstärkt Heimspardosen ausgeliehen. Auch Druckschriften wurden herausgegeben. Der Deutsche Haus- und Sparkalender ist eine davon. Dieses volkstümliche Heftchen vereint Wissenswertes, Unterhaltendes und natürlich Sparerziehung beziehungsweise Reklame. In unserem Archivbestand befinden sich Exemplare ab 1925. Einige zieren die Namen von historischen Sparkassen aus unserem Verbandsgebiet. Diese zentral produzierten Werbemittel konnten nämlich individualisiert werden.