Der König in Silber
Heute präsentieren wir Ihnen eine 150 Jahre alte Münze aus unserer Sammlung, die auch immer wieder eine Wanderausstellung zur Geldgeschichte ergänzt, wenn diese in Sachsen Station macht. Zum Beispiel anlässlich eines Sparkassenjubiläums. 25 Gramm Silber stecken in diesem Geldstück, das in Dresden geprägt wurde. Landesherr war zu der Zeit Albert.
Seit Anfang 1875 galt im Königreich Sachsen die Rechnung mit der Reichswährung Mark. Gemäß einem Münzgesetz vom 9. Juli 1873 wurden damals nicht nur Goldmünzen zu 20, 10 und 5 Mark, sondern auch Geldstücke aus Silber, etwa zu 5 und 2 Mark, geprägt.
Alle genannten Zahlungsmittel trugen auf einer Seite den Reichsadler und auf der anderen den Kopf des jeweiligen Landesherrn beziehungsweise das Wappen der freien Städte Bremen, Hamburg und Lübeck. Im Königreich Sachsen wurde mit dem Buchstaben E geprägt. Etwa sieben Prozent der einschlägigen Münzsorten im Reich erschienen als sächsische Prägungen mit dem Kopfbild des jeweiligen Königs.