• Eine kleine Schau ohne Anfang und Ende entstand im Vorstandsbereich der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Das Thema "Zeit & Geld" wird hier präsentiert durch besondere Stücke aus dem Projekt der limitierten Uhreneditionen zugunsten des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche sowie durch eine Sparuhr aus den 1930er Jahren, die nur mit Einwurf einer Münze funktionierte. : © Historisches Archiv des OSV

  • Begleittext für den Einstieg in die ... : © Historisches Archiv des OSV

  • Die Zusammenarbeit mit der zuständigen Referentin Kunst der Sparkasse, Sylvia Lemke, war hochkonzentriert und produktiv. : © Historisches Archiv des OSV

  • Doch auch der Spaß an der Arbeit kam nicht zu kurz, stets verbunden mit kreativen Änderungen bei Auswahl und finaler Zusammenstellung. : © Historisches Archiv des OSV

  • Heute - damals. Der Vergleich verdeutlicht: Der Wandel hat sich gelohnt. Das Interesse an der modern und zeitlos wirkenden Ausstellung, zu der auch die von Visulabor gestalteten Rückwände maßgeblich beitragen, war von Anfang an sehr groß. Erste Führungen zeigen, es funktioniert. : © Historisches Archiv des OSV

Dialoge

Wer Sparkassengeschichte erleben will, der ist bei der Ostsächsischen Sparkasse in Dresden (OSD) mehr als richtig. Am Güntzplatz 5, dem Hauptsitz, wurde mit unserer Hilfe bereits vor einigen Jahren der History Point eröffnet. Seitdem stößt er auf reges Interesse, zaubert bei Führungen den Gästen stets ein begeistertes Lächeln ins Gesicht, inspiriert zur Auseinandersetzung und Mitteilung eigener Erfahrungen und Erinnerungen. Auf diese Weise konnte gerade auch durch Zeitzeugenberichte der Wissensschatz rund um die Arbeit in den Sparkassen des heutigen Geschäftsgebietes der OSD sukzessive erweitert werden. Story folgte auf Story – und natürlich werden diese nicht nur bewahrt, sondern auch weitergetragen.

Der Erfolg des History Points gab den Ausschlag für die Umsetzung einer weiteren Idee, wo Geschichte ganz selbstverständlich eine der beiden Hauptrollen übernehmen sollte und mit interessanten Objekten punkten würde. Ziel war es, durch die Neugestaltung der Vitrinen im Vorstandsbereich, wo sich Konferenzräume befinden und viele Begegnungen stattfinden, eine moderne, zeitlose und vor allem inspirierende Schau zu kreieren. Die zweite Hauptrolle bekam zeitgenössische Kunst. Ihre Verbindung zur Sparkasse hat inzwischen ebenfalls eine lange Tradition. Aus der beeindruckenden Sammlung konnten faszinierende Werke für diesen Zweck ausgewählt werden.

Vor zwei Wochen fand das Projekt seinen Abschluss. Die sofortige positive Resonanz gab unserer Umsetzung recht. Es funktioniert. Beschäftigte und Gäste werden nun von Objekten aus Sparkassengeschichte und Kunst begrüßt und durch die spannungsgeladene Komposition zum Dialog angeregt. Sechs Begriffspaare zum Weiter-, Quer- und Andersdenken erleichtern den Einstieg in den gemeinsamen Austausch: „Zeit & Geld“, „Sicherheit & Risiko“, „Formalismus & Freiheit“, „Fantasie & Realität“, „Orte & Begegnungen“ sowie „Sparen & Ausgeben“. Sie alle haben mit beiden Welten zu tun. Bewusst verzichteten wir übrigens auf Interpretationen sowie Erläuterungen zu Auswahl und Zusammenstellung, um den größtmöglichen Freiraum für eigene Gedanken und Ideen zu lassen. Lediglich die Objektbeschreibung ist den Ausstellungsstücken beigegeben. Was sich daraus entwickelt, bleibt den Dialogpartnern überlassen.

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