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Achtung Klappe – Dreharbeiten im Archiv

Wie präsentiert man ein Wirtschaftsarchiv am besten?

Viele Menschen stellen sich die Arbeit in einem Archiv so „trocken“ vor wie das Papier der „staubigen“ Akten selbst. Diese Vorstellungen etwas gerade zu rücken, ist auch Intension unseres Blogs.

Um unser Archiv der geneigten Leserschaft etwas näher zu bringen, hätten wir natürlich – ganz klassisch – einen Text verfassen können, in dem die Aufgaben und Bestände des Archivs in geschliffenen Worten und mit schönen Bildern dargestellt werden. Wir entschieden uns für einen anderen Weg: für einen Film, einen Imagefilm sogar.

Das Drehbuch war schnell geschrieben – Außenaufnahmen, innen, Stop-Motion und Totale, Licht und Schatten, Text und Hintergrundmusik. Dies alles auch in Zusammenarbeit mit unserem „Regisseur“ Falk Fiedler von der Visulabor GbR, dem Büro für Gestaltung aus Berlin.

Am 10. Oktober 2014 war es dann soweit. Herr Fiedler erschien mit viel Technik und noch mehr Ideen. Die erste Klappe fiel. Danach folgten Stunde um Stunde Kamerafahrten durch Gänge und Treppenhäuser sowie jede Menge Einzelaufnahmen, in denen sich die Autorin als Statistin beweisen konnte.

Das Ergebnis liegt nun vor. Unter dem Menüpunkt „Das Historische Archiv“ können Sie sich einen Eindruck von uns verschaffen. Viel Spaß beim Film! Zum Film

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Eine Reise aufs Land

Im Brandenburgischen Landeshauptarchiv (BLHA) werden zahlreiche Unterlagen zu Sparkassen aufbewahrt, die ich für meine Arbeit nutze. Dort konnte ich zum Beispiel das Statut der ersten Sparkasse des Bundeslandes aus dem Jahr 1822 entdecken. Viele Male habe ich mich nun schon aufgemacht, um im BLHA in alten Akten zu recherchieren.

Nicht zentrumsnah, sondern auf dem Land und etwas versteckt im Wald befindet sich derzeit der Lesesaal des Archivs. Darum möchte ich den interessierten Leserinnen und Lesern eine kurze Wegbeschreibung geben. Um in den Ortsteil Bornim zu gelangen, kann zum Beispiel der stündlich vor dem Potsdamer Hauptbahnhof abfahrende Bus 612 genutzt werden. Seine Route führt unter anderem am Schloss Sanssouci vorbei. Aber auch sonst lohnt der Blick aus dem Fenster. Die Umgebung wird immer ländlicher. An der Haltestelle „Landeshauptarchiv“ muss der Bus dann verlassen werden.

Jetzt geht es auf dem Fußweg ein Stück die Golmer Chaussee zurück. Wir biegen ab und wandern eine Pflasterstraße bergan, zum Windmühlenberg. Die Clubgaststätte der SG Bornim wird rechts liegen gelassen. Linker Hand sieht man hier manchmal Pferde stehen oder Schafe grasen. Man merkt, dass man auf dem Dorf ist.

Der Weg führt an Sportplätzen vorbei. Sportliche Nutzerinnen und Nutzer des BLHA können danach einen steileren Pfad geradeaus durch den Wald wählen. Bald ist der Eingang des Archiv-Geländes erreicht. Immer noch geht es bergauf. Das Ziel ist aber schon sichtbar. Nur noch wenige Meter …

 

Nachtrag: Leider ist die Anfahrt ab Dezember 2014 etwas umständlicher. Der Lesesaal des Archivs soll außerdem ab Mitte 2015 für ein halbes Jahr geschlossen sein. Der Standort wird nach Golm verlagert.