• Vor 110 Jahren wurde diese Postkarte verschickt. Sie zeigt die von der Sparkasse mitfinanzierte Stadthalle. (Ansichtskarte Verlag Silesia in Görlitz, versendet 1912; Bestand: Historisches Archiv des OSV) : © Historisches Archiv des OSV

Kredite nicht nur für die Kultur

1851 gründete die Stadt Görlitz eine Sparkasse. Nach Anlegung ausreichender Reserven konnte sie ab 1872 Geld für öffentliche gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stellen. 20.000 Taler wurden in diesem Jahr für den Bau einer Gewerbeschule verwendet. Ab 1883 trug die Sparkasse auch mit Krediten zur Entwicklung der Kommune bei. Das erste Darlehen an die Stadt über 73.000 Mark diente der Errichtung von vier Generatorenöfen und eines Kohlenschuppens in der Gasanstalt. Später gab es Kommunalkredite an die Trägerin unter anderem für das Wasser- und das Elektrizitätswerk. Auch in den Schlachthof wurde investiert, um die Versorgung der wachsenden Einwohnerschaft zu gewährleisten. Die Bevölkerung von Görlitz hat sich zwischen 1871 und 1910 verdoppelt.

Dass Kommunen Geld von ihren Sparkassen liehen, um notwendige Aufgaben der Daseinsvorsorge zu erfüllen, war in der Zeit der Hochindustrialisierung typisch. Im Rahmen der Modernisierung der Industriestadt Görlitz wurde auch für Kultur gesorgt. Es fehlte nämlich eine passende Räumlichkeit für die Schlesischen Musikfeste. 300.000 Mark betrug 1906 der Sparkassenkredit für den Stadthallenbau. Außerdem gab es einen Zuschuss von 100.000 Mark. Leider glückte das Vorhaben erst im zweiten Anlauf, da die Hallendecke 1908 einstürzte. Schließlich eröffneten 1910 die Berliner Philharmoniker die Konzerthalle feierlich.

  • Sparkassengründer Friedrich Wilhelm Karl von Arnim (gemalt von C. Vogel, Lithografie von Fr. Jentzen) war von 1817 bis 1830 Templiner Landrat. : © Jasper von Arnim

200 Jahre Sparkasse Uckermark

Heute vor 200 Jahren eröffnete die erste Sparkasse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Uckermark. Es handelte sich um die Sparkasse des Templiner Kreises. Sie war aber kein kommunales Institut, sondern wurde von einem Verein wohlhabender Grundbesitzer gegründet. Auch mehrere Herren aus dem alten märkischen Adelsgeschlecht von Arnim beteiligten sich. So gehörte zum Beispiel der Templiner Landrat und spätere Berliner Polizeipräsident Friedrich Wilhelm Karl von Arnim zu den Gründervätern. Am 15. September 1821 verfassten sie eine Satzung nach dem Vorbild der Berliner Stadtsparkasse. Diese war zu der Zeit die einzige Sparkasse in der preußischen Provinz Brandenburg. Am 8. März 1822 bestätigte die königliche Regierung in Potsdam die Templiner Satzung. In deren Einleitung war der Zweck des Instituts festgeschrieben:

Um derjenigen Klasse von Einwohnern des Templiner Kreises, welche sich durch ihrer Hände Arbeit ernährt, Gelegenheit zu verschaffen, ihre Geldersparnisse, wenn solche auch höchst gering sind, mit völliger Sicherheit, zinsentragend, bei stets freistehender Verfügung darüber; sowie unter möglichst vermiedener Bekanntwerdung des Ersparten, unterbringen zu können, damit für Fälle der Noth, bei Verheirathungen, besonders im Alter, das sicherste Mittel der Selbsthülfe erlangt werde, ist unter Garantie eines Vereins mehrerer sich hiezu solidarisch verpflichteten Grundbesitzer des Templiner Kreises und unter Aufsicht dieser Grundbesitzer und des Landraths des Templiner Kreises eine an nachfolgende Bedingungen geknüpfte Sparkasse für den Templiner Kreis in Templin errichtet.

Eine Woche nach der staatlichen Genehmigung erschien im Amtsblatt ein Artikel des Kuratoriums des Sparkassenvereins. Landrat von Arnim war satzungsgemäß Vorsitzender dieses Verwaltungsorgans, das auch als Vorstand bezeichnet wurde. Man kündigte die Eröffnung für den 1. April im Templiner Landhaus an. Im Landratsbüro konnten Interessierte jederzeit die Sparkassensatzung durchlesen. Auch die Ortsobrigkeiten des Kreises erhielten Exemplare zur Information. Im Beitrag wurden Grundbesitzer ermuntert, dem Verein beizutreten. Vorgesetzte, Eltern, Vormünder und Angehörige sollten potentielle Kundinnen und Kunden über Sinn und Zweck der Sparkasse belehren. Sie ermöglichte das Vorsorgesparen. Die Mindesteinlage betrug einen Silbergroschen, der aus zwölf Pfennigen bestand. Das war kleinsparerfreundlich. In Templin kostete damals übrigens ein Pfund (468 Gramm) Roggenbrot acht Pfennige und ein Quart (1,145 Liter) Braunbier einen Silbergroschen und einen Pfennig.

Im Kreishaus am Templiner Markt hatte die Sparkasse von 09:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Nur an Sonn- und Feiertagen war geschlossen. Als Rendant wirkte Herr Bode neben seiner Tätigkeit bei der Kreiskasse. Zusammen mit dem Kuratorium verfasste er die Jahresabschlüsse. So ist überliefert, dass es nach einem Jahr bereits 160 Quittungsbücher, sprich Sparkassenbücher, gab. Das Exemplar mit der Nummer eins wies beispielsweise ein Guthaben von fünf Reichstalern, drei Silbergroschen und zehn Pfennigen auf. Wer so viel Geld auf dem Konto hatte, dass man dafür einen kur- und neumärkischen ritterschaftlichen Pfandbrief erwerben konnte, in der Regel 50 Taler, der musste sich den Ankauf durch die Sparkasse gefallen lassen. Das stand in der Satzung. So begann das Wertpapiergeschäft. Zu 33 Konten gehörten am 1. April 1823 Pfandbriefe. Am Ende des zweiten Jahres waren 240 Bücher im Umlauf. Mittlerweile besaßen 67 Personen Pfandbriefe. Die Marke von 1.000 Quittungsbüchern wurde schließlich im Geschäftsjahr 1830/31 erreicht.

Im Nachbarkreis Angermünde war ebenfalls ein Grundbesitzer-Verein für die Eröffnung einer Sparkasse zuständig, welche am 15. Oktober 1826 im Kreishaus stattfand. Sie stellte aber auf Anweisung des dortigen Landrats 1844 ihre Tätigkeit ein. Nach Aufforderung der Potsdamer Regierung beschlossen die Angermünder Kreisstände am 29. September 1855 die Einrichtung einer kommunalen Sparkasse, wie sie im Prenzlauer Kreis schon seit dem 1. Juli 1842 existierte. Am 5. Oktober 1855 verabschiedeten auch die Templiner Kreisstände eine Satzung für eine Sparkasse in Trägerschaft des Kreises. Auf diese sollte die Vereinssparkasse von 1822 übergehen. Am 10. Dezember 1855 genehmigte König Friedrich Wilhelm IV. die Sparkassensatzung. Nach einem Beschluss der Kreisstände vom 26. Juni 1857 ordnete Landrat Karl Hugo von Mettingh am 13. Juli an, dass die Garantie des Kreises Templin am 2. Januar 1858 die Haftung der Vereinsmitglieder ersetzte. Die Kundschaft konnte die Guthaben ausgezahlt bekommen oder neue Sparkassenbücher erhalten. Am 31. Dezember 1857 wurden die Bestände übergeben, darunter 410 Sparkonten mit 74.260 Talern. Da am 1. Januar 1858 auch die Angermünder Sparkasse startete, gab es fortan in der ganzen Uckermark kommunale Kreissparkassen.

  • © Historisches Archiv des OSV

Das Wappentier der Niederlausitz

Dieses schicke Wappen fand sich in einem Sparkassenbuch, das vor 100 Jahren bei der Drebkauer Zweigstelle der Hauptsparkasse der Niederlausitz ausgestellt wurde. 400 Mark gelangten am 9. März 1922 zur Einzahlung. In Lübben befand sich die Zentrale der Flächensparkasse, die bereits seit dem 1. Oktober 1824 existierte. Schon damals verwendete das Institut das Signet der Niederlausitzer Stände. Das Huftier auf dem Wappenschild fällt sofort ins Auge. Auf farbigen Abbildungen ist der Stier immer rot dargestellt. Bereits 1363 bekam das Markgrafentum Niederlausitz sein Wappentier. 1378 gab es die erste Darstellung in Rot. Dass es sich eigentlich um einen Ochsen handelt, liest man öfters. Das ist ein kastrierter, daher gutmütigerer Stier, welcher besser für den Arbeitseinsatz taugt. Vielleicht gibt es wappenkundige Leserinnen und Leser, die für Aufklärung sorgen können? Stier oder Ochse?

  • © Historisches Archiv des OSV

Sparkassenkredite für Umsiedler

4,3 Millionen Deutsche waren es, die wegen des vom Deutschen Reich entfesselten und verlorenen Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verließen und in die sowjetische Besatzungszone Deutschlands kamen. Sie machten etwa ein Viertel der dortigen Bevölkerung aus. Vertrieben wurden die Menschen zum Beispiel wegen der Westverschiebung Polens bis an Oder und Neiße, die ein wichtiges Kriegsziel Stalins darstellte. Seine im ostdeutschen Besatzungsgebiet eingesetzte Militärverwaltung legte fest, dass die Flüchtlinge und Ausgewiesenen beschönigend Umsiedler genannt werden mussten. Jede offene Kritik an der Grenzziehung und der Vertreibung wurde von der Besatzungsmacht unterbunden. Die Umsiedler hatten sich anzupassen und in der neuen Heimat einzugliedern.

Sozialpolitische Maßnahmen sollten dazu beitragen. So bekamen nach der Bodenreform 1945 auch Geflüchtete Land entgeigneter Großgrundbesitzer und wurden zu Neubauern. Doch die Lebenssituation der Neubürger blieb schlechter als die der einheimischen Bevölkerung. Den Höhepunkt der Integrationsmaßnahmen stellte das Gesetz über die weitere Verbesserung der Lage der ehemaligen Umsiedler vom 8. September 1950 dar. Beschlossen wurde die Unterstützung von Neubauern-Umsiedlern, die Bereitstellung von Wohnraum für Umsiedler, die in volkseigenen Betrieben arbeiteten, und die Hilfe für Umsiedler-Handwerker. Des Weiteren gab es eine Ausbildungshilfe für Umsiedlerkinder und zinslose Kredite bis 1.000 Deutsche Mark (der Deutschen Notenbank) über drei Jahre zum Kauf von Einrichtungsgegenständen, etwa von Möbeln, für bedürftige Menschen.

Die Durchführung dieser Kreditaktion wurde den Sparkassen übertragen. Der Sächsische Sparkassenverband schrieb im abgebildeten Rundschreiben vom 5. Oktober 1950, dass sie als volksnahe Kreditinstitute mit einem dichten Zweigstellennetz diese Aufgabe leisten konnten. Die Sparkassen hatten monatlich über die Finanzministerien der Länder das Finanzministerium der DDR über Anzahl und Höhe der Kredite zu informieren. Die Zinsen erhielten sie jährlich von den Ländern erstattet. Bald waren die Sparkassen auch für die Kreditunterstützung der Handwerker zuständig. Nach dem Gesetz bekamen Umsiedler zur Eröffnung oder Erweiterung handwerklicher Gewerbebetriebe Kredite bis 5.000 DM über zehn Jahre. Der ermäßigte Jahreszinssatz betrug drei Prozent. Das Ziel war, beim Aufbau und Ausbau einer selbstständigen Existenz zu helfen. Finanziert werden konnten unter anderem Werkzeuge und Maschinen. Auch bei dieser Maßnahme mussten die Sparkassen den Staat über die Ausreichungen informieren. Aus den Länderhaushalten bekamen sie jährlich die Differenz zum Normalzinssatz gezahlt. Bis Ende März 1953 war es Umsiedlern möglich, Kreditanträge zu stellen.

  • Fritz Hetzer veröffentlichte im Februar 1912 einen Wegweiser für die Einführung des Giroverkehrs in Preußen und stellte darin zum Beispiel die pommerschen Überweisungspostkarten vor. : © Historisches Archiv des OSV

Vor 110 Jahren: Die Einführung des Giroverkehrs in Pommern

Die Aufnahme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs durch Überweisungen war ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung der Sparkassen zu modernen Universalinstituten. Anfang 1909 wurde der Giroverkehr zuerst im Königreich Sachsen durch die Mitglieder des Giroverbandes Sächsischer Gemeinden ermöglicht. Große Verdienste erwarb sich bei der Einführung der Nossener Bürgermeister und sächsische Verbandspräsident Dr. Johann Christian Eberle. Er wirkte auch überregional und warb für die Ausweitung des Gironetzes. Mit seiner Hilfe übernahm etwa der Stettiner Stadtrat Fritz Hetzer die Aufgabe der Einführung in der preußischen Provinz Pommern. Dort entstand der zweite deutsche Giroverband.

Den Sparkassen im Königreich Preußen erlaubte ein Erlass am 20. April 1909 den Scheck- und Giroverkehr für Kontokorrentguthaben unter bestimmten Voraussetzungen. Ein Zweckverbandsgesetz vom 19. Juli 1911 ermöglichte es den Kommunen, Zweckverbände als Körperschaften öffentlichen Rechts zu bilden, um wie in Sachsen einen Kommunalverband zur Abwicklung des Giroverkehrs einzurichten. Bei einer ordentlichen Generalversammlung des Pommerschen Sparkassenverbandes beschlossen 56 Sparkassen am 24. November 1911 einstimmig die Gründung eines Giroverbandes. Die Initiative zur Gründung des Giroverbandes der kommunalen Verbände der Provinz Pommern ergriffen dann die Städte Greifswald, Jarmen, Stettin und Stolp.

Gründung und Satzung wurden vom zuständigen Bezirksausschuss in Stettin am 17. Januar 1912 genehmigt. Grundlage war das erwähnte preußische Zweckverbandsgesetz. Nicht die Stadt- und Kreissparkassen, denen der Ortsgiroverkehr erlaubt war, durften demnach Mitgliedsanträge stellen, sondern nur die Kommunalverbände. Die Verwaltung des Zweckverbandes wurde satzungsgemäß in Stettin geführt, wo am 20. Februar 1912 die Gründungssitzung des Verbandsausschusses stattfand.* Anwesend waren vor 110 Jahren als Abgeordnete der vier Ur-Mitglieder Ratsherr Fleischmann für Greifswald, Bürgermeister Hausmann für Jarmen, Stadtrat Dr. Hetzer für Stettin und Stadtrat Baar für Stolp. Hetzer war Verhandlungsleiter. Der Verbandsausschuss wählte die Vorstandsmitglieder, darunter Hetzer, den Rendanten Bartelt aus Anklam sowie den Landrat von Wedemeyer aus dem Kreis Franzburg. Der Vorstand bestimmte Fritz Hetzer zum Verbandsvorsteher und fasste danach die ersten Beschlüsse.

So wurde Hetzer ermächtigt, mit der Stadtsparkasse Stettin einen Vertrag zur Einrichtung der Girozentrale abzuschließen. Die Sparkasse sollte die Kassenführung des Verbandes übernehmen. Für den Aufwand bekam sie 2.000 Mark im Jahr. Die Nutzung der Räume kostete nichts. Möglichst zum 1. März 1912 sollte der Ferngiroverkehr aufgenommen werden. Auf Kosten des Verbandes waren die Überweisungspostkarten anzuschaffen. Der Vorstand beschloss unter anderem die Aufnahme neuer Mitglieder in den Giroverband. Die Kommunalverbände Anklam, Belgard, Falkenburg und Stargard traten bei. Als am 11. April 1912 die zweite Sitzung des Verbandsausschusses und des Vorstands stattfand, konnte der Verbandsvorsteher berichten, dass bereits der erste Kooperationsvertrag abgeschlossen war, mit dem Giroverband Sächsischer Gemeinden.

* So berichtete es die Zeitschrift Sparkasse am 15. März 1912. Seltsamerweise datiert der erste Geschäftsbericht des Verbandes, der am 1. Juni 1913 in der Sparkasse abgedruckt wurde, die Gründung auf den 20. April 1912. Dieses Datum findet sich nun in zahlreichen Veröffentlichungen zur Sparkassengeschichte.

  • In Seelow eröffnete am 1. Februar 1847 die erste Sparkasse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Märkisch-Oderland. Am 7. Juni des Jahres folgte Müncheberg. (Abb. Ausschnitt Landkarte der preuß. Provinz Brandenburg; Druck und Verlag von C. Flemming in Glogau, 1844) : © Historisches Archiv des OSV

175 Jahre Sparkasse in Märkisch-Oderland

Heute gibt es wieder einen Anlass, einer Mitgliedssparkasse des Ostdeutschen Sparkassenverbandes die besten Wünsche zum Geburtstag zu senden. Wir sagen „Alles Gute für die Zukunft“ und schauen etwas in die Historie. Vor genau 175 Jahren wurde die erste Sparkasse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Märkisch-Oderland eröffnet. Das war die Stadtsparkasse Seelow im Kreis Lebus. Doch wie so oft, ist auch hier der erste Standort nicht der heutige Hauptsitz. Das ist seit der Fusion der Kreissparkassen Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg am 1. Juli 1994 die letztgenannte Stadt.

Am 14. Februar 1872, also vor fast 150 Jahren, begann die Stadtsparkasse Strausberg ihr Geschäft. Freienwalde war bereits am 1. Oktober 1851 Hauptstelle der Sparkasse des Kreises Oberbarnim. Aber die Sparkasse Märkisch-Oderland ist heute auch andernorts mit Filialen präsent, wo die Traditionslinien ebenfalls bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. In Altlandsberg und Rüdersdorf (damals Kalkberge) richtete beispielsweise die Niederbarnimer Kreissparkasse bereits 1857 Nebenstellen ein. Müncheberg hatte schon 1847 eine Stadtsparkasse. In Wriezen bestand ab 1861 sogar die erste Nebenstelle der Kreissparkasse Oberbarnim. Letschin und Neuhardenberg waren wiederum Nebenstellen bei der Gründung der Kreissparkasse Lebus 1883.

Doch werfen wir auch einen Blick in die jüngere Vergangenheit. Als Anlass für ein Jubiläum nahm die Sparkasse Märkisch-Oderland 2019 die Fusion im Jahr 1994, als die Sparkasse ihren Namen bekam. Eine große Feier zum 25. Geburtstag gab es nicht. Stattdessen wurden lieber 25 x 1.000 Euro an gemeinnützige Initiativen, Vereine und Institutionen im Geschäftsgebiet vergeben. Diese Spendenaktion im Sommer lief unter dem Motto „GUT für MOL“. Zum Nikolaus bekamen zusätzlich 25 Vereine, die sich beworben hatten, jeweils 500 Euro als Unterstützung für ihre Vorhaben.